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Suchtipps für vermißte Freigänger-Katzen

img0120Ihr Freigänger kommt nicht mehr heim...

 
Freigangkatzen haben meist „geregelte“ Heimkehrzeiten. 
Viele Katzen richten sich hier nach dem Zeitpunkt der täglichen Fütterung oder erwarten ihre Menschen pünktlich nach Feierabend zuhause. Werden diese Zeiten nicht eingehalten sollte man bereits aufmerksam werden, denn - wer seine Katze kennt, der weiß, dass das ungewöhnlich ist.
 
Komplizierter wird es bei den sog. Streunern, die kommen und gehen wann sie wollen und wie es ihnen beliebt. Hier wird oft erst nach 1-3 Tagen bemerkt, dass die Katze „länger nicht mehr gesehen wurde“.
 
Bei dieser Gelegenheit muß auch ganz klar darauf hingewiesen werden, dass gerade unkastrierte Freigänger im Frühjahr/Sommer, also wenn die Katzendamen rollig sind und die Kater auf Freierspfoten unterwegs sind, sich das Verschwinden häuft. Katzendamen suchen einen Kater, der Kater sucht die Katze zur Paarung. 
Verantwortungsvolle Katzenbesitzer unterbinden dies durch frühzeitige Kastration, nehmen die Narkose zum Anlaß direkt eine Tätowierung mit zu beauftragen, ersparen ihren Katzen vermeidbare Infektionserkrankungen durch Geschlechtsverkehr und Revierkämpfe und schonen direkt die eigenen Nerven.
 
Grundsätzlich: 
Ein Freigänger, der nicht mehr heimkommt, der kann nicht mehr nach Hause kommen (eingesperrt in Garage, Schuppen, Keller usw.) oder er will nicht mehr nach Hause kommen (was für kein gutes Zuhause spricht, denn dann hat sich die Katze etwas ihrer Meinung nach „besseres“! gesucht). Selten verläuft sich die Katze, denn sie kennt ihr Revier. Ggf. wird eine Freigängerkatze nach einem Autounfall, schwerem Gewitter oder sonstigem Ereignis so panisch flüchten, dass sie sich tatsächlich verirrt, dies sind jedoch die Ausnahmen.
 
Was also hier tun?
 
Niemals eine Belohnung anbieten!
Tierfreunde helfen einander unentgeltlich, Belohnungen rufen oftmals nur „gestörte“ Zeitgenossen auf den Plan.
 
Sofort provisorische Suchmeldungen in der Umgebung anbringen.
 
Bei Tasso (Achtung, ab sofort neue Hotline Nr. 06190 - 93 73 00 / Fax: 01690 - 93 74 00) die Katze verlustig melden. Verantwortungsvolle Katzenhalter haben ihre Katzen mittels Täto-Nummer oder Chip gekennzeichnet und registriert. Sollte dies noch nicht der Fall sein, dann trotzdem bei Tasso eine Verlustmeldungen machen, geht per Email und am besten ein oder zwei gute Fotos (Frontal- und Seitenaufnahme) zur Fertigung von professionellen Suchplakaten mitsenden.
 
Kontakt mit den Nachbarn erweitern.
Hier insbesondere:
Kellerräume, Garagen, Schuppen öffnen lassen.
Herausfinden, welcher Nachbar evtl. kürzlich in Urlaub gefahren ist. (Katze könnte gerade in diesem Keller oder dieser Garage festsitzen.
Gartenteiche, ungesicherte Regenwassertonnen kontrollieren lassen.
 
Suchen Sie Kontakt zu Hundebesitzern, die regelmäßig mit ihrem Hund „Gassigehen“. Diese sind oft zu den gleichen Zeiten an den gleichen Orten und können somit beim Auffinden verletzter Katzen hilfreich sein, denn hier schlagen oft die Hunde in Gebüschen oder Wäldern an, wenn ein verletztes oder totes Tier entdeckt wurde.
 
Suchen Sie Kontakt zu dem Postboten und der Müllabfuhr.
Dieser Personenkreis geht regelmäßig die gleichen Gebiete ab, hat wiederum Kontakt zu anderen Haushalten und ist oftmals hilfreich, wenn es darum geht, Suchmeldungen zu verbreiten.
 
Mit dem zuständigen Straßenverkehrsamt (oder Amt für öffentliche Ordnung), der Feuerwehr, und den am Ort zuständigen Behörden für die Beseitigung von Tierkörpern Kontakt aufnehmen. Ein überfahrenes Tier wird nach Meldung seitens der Stadtverwaltungen zur Tierkörperverwertung gebracht. Es ist in den meisten Fällen davon auszugehen, dass die zuständigen Angestellten noch nie etwas von Tätowierungen bei Haustieren gehört haben und nicht in die Ohren gucken, leider kennen diese Stellen auch Lesegeräte für Transponder nur vom „Hören-Sagen“.
 
Suchplakate weiterhin aushängen, Freigänger haben oft einen Radius von bis zu 3 km im Umkreis. Es sollten somit nicht nur die nächsten Häuserblocks, sondern auch zentral gelegene Geschäfte im Viertel mit Plakaten bedacht werden.
 
Suchplakate gehören auch in:
Tierarztpraxen
Alle umliegenden Tierheime (auch die weiter weg gelegenen, denn Finder nehmen Katzen oft mit in ihren Heimatort oder Stadtteil und erstatten dort erst dem Tierheim oder Tierschutzverein Meldung).
Tierschutzvereine
Tierfuttergeschäfte
Kiosk, Bäcker, Metzger (überall, wo die Nachbarschaft regelmäßig kauft)
Mini-Plakate in die Briefkästen der Nachbarschaft
 
Rufen Sie von sich aus in regelmäßigen kurzen Abständen (wöchentlich) bei den örtlichen Tierheimen an. Aufgrund der Vielzahl der dort oft abgegebenen Katzen ist es sinnvoll und dringend anzuraten sich persönlich mehr als einmal davon zu überzeugen, dass die Katze dort nicht inzwischen abgegeben wurde. (Besitzer tätowierter oder gechipter Katzen sind hier klar im Vorteil, denn Tierheime und Tierschutzvereine lassen Fundkatzen auf Täto-Nummer und Chip untersuchen.)
 
Futterstellen in der Nähe?
Oft haben Tierschutzvereine Futterstellen für wildlebende Katzen eingerichtet, fragen Sie, ob in Ihrer Gegend eine solche installiert ist, vielleicht läuft Ihre Katze dort auf.
 
Nachbarn mit Freigängerkatzen:
Besonders oft finden verirrte Stubentiger in der Nachbarschaft bei anderen Freigängerhaushalten Kost und Logis und werden für ausgesetzt gehalten. Befragen Sie Ihre Nachbarn, wer Freigängerkatzen hat und setzen Sie sich mit diesen in Verbindung.
 
Suchanzeigen in örtlichen Zeitungen aufgeben, die Katze fellbarbenmäßig beschreiben, eindeutige Kennzeichen des Tieres jedoch nicht bekannt geben. Auch kein Geschlecht bekannt geben im Inserat. Dies sollte immer erst bei einer Fundmeldung abgeklärt werden.
 
Selbst suchen - aber richtig!
Meist hat man mit seinen Katzen „Rituale“ aufgebaut, sie hören auf einen bestimmten Ruf, das Klappern einer Trockenfutterdose, das Klimpern eines Schlüssels. Suchen Sie sie in diesem Schema. Sinnvollerweise in den sehr frühen Morgen- oder sehr späten Dämmerungsstunden, wenn es draußen ruhig wird.
Verharren Sie nach ihren Rufen ruhig und hören Sie, ob „Antwort“ kommt. Verletzt liegende Katzen melden sich evtl. bei einem vertrauten Menschen.
 
Geben Sie die Hoffnung nicht auf !
Entlaufene Katzen sind vielfach auch nach Wochen, Monaten oder Jahren wieder aufgefunden worden.
 

Wenn Ihre Katze wieder daheim ist:

 
Bitte melden Sie dies all denjenigen, bei denen Sie auch Suchmeldungen gestartet haben.
Tasso, Tierheime und Tierschutzvereine freuen sich auch über Rückmeldungen und darüber, dass Ihr Stubentiger nun wieder von der „Verlust“-Seite verschwinden darf.
 
War Ihre Katze nicht tätowiert oder gechipt, dann nehmen Sie diesen Vorfall hoffentlich im Sinne der Katze und Ihrer eigenen Nerven nun zum Anlaß eine Kennzeichnung nachzuholen. Das Setzen eines Chips (Transponder) kostet je nach Region und Tierarzt 25-40 € und sollte neben der Impfung und Kastration zur Standardversorgung einer Hauskatze gehören. Die Kennzeichnung gibt Sicherheit und erleichtert das Wiederfinden ungemein.
 
Unzählige Katzen wären sicherlich längst wieder Zuhause, wenn der Besitzer - der nach Wochen des Suchens oft im Glauben an den Tod seiner Katze die Suche aufgibt - sein Tier hätte kennzeichnen lassen.

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