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Wir haben es uns zur Hauptaufgabe gemacht „Straßentierschutz„ zu betreiben. Die freilebenden Katzen sind in unseren Großstädten die Ärmsten der armen Tiere. Ohne uns Menschen können Sie auf Dauer nicht überleben.
Es ist ungeheuer wichtig diese Tiere zu kastrieren um zu verhindern, daß sich das Elend unaufhörlich vergrößert. Eine Katze kann im Jahr zweimal bis zu 8 Junge bekommen. Wenn wir Menschen hier nicht mittels Kastration Abhilfe schaffen sind ca. 2/3 jedes Wurfes zum Sterben durch Verhungern und Krankheit verurteilt.
Es ist aber noch lange nicht alles damit getan an einer Stelle freilebende Katzen zu fangen und zu kastrieren. Oft ist das Fangen eine recht zeitintensive Tätigkeit. Nicht selten stehen wir stundenlang und haben keinen Erfolg. Dann kommen wir eben am nächsten Tag wieder, oder am übernächsten, so lange bis wir Erfolg hatten. Die Katzen, die zu wild zum vermitteln sind müssen zurück an den bekannten Platz. Nun muß gewährleistet werden, daß dort auch regelmäßig (sprich täglich) Futter zur Verfügung steht. Es ist ein glücklicher Umstand, wenn sich hierfür Anwohner oder Helfer finden, die dies täglich erledigen. Futter wird von unserem Verein gestellt. Geschützte Futterstellen werden eingerichtet. Diese müssen gebaut und wetterfest verkleidet werden. Spätestens im Herbst ist es dringend notwendig, den Tieren einen warmen Schlafplatz zu verschaffen. Auch diese Schlafhäuser müssen gebaut, isoliert und verkleidet werden.
Wir gehen Meldungen über Babykätzchen nach und holen diese von der Straße. Auch hier müssen die Mütter und Väter umgehend gefangen und kastriert werden.

Kätzchen werden gepäppelt, versorgt und gezähmt. Mittels Inseraten suchen wir regelmäßig liebevolle neue Zuhause. Es ist uns ein besonderes Anliegen die Tiere ins neue Heim zu bringen und mit den neuen Besitzern einen regelmäßigen Kontakt zu pflegen und auch bei Problemen zu helfen.
Tierschutz ist auch Meldungen über schlecht versorgte und vernachlässigte Tiere nachzugehen, Kontakt mit den Besitzern aufzunehmen und Hilfe anzubieten bzw. das Tier dort wegzuholen. Meist sind die Betroffenen nicht erfreut über unseren Besuch und oft erreichen wir nur mit „List und Tücke„ die Herausgabe der Tiere.

Tierschutz ist ebenfalls Abgabetiere aufzunehmen. Immer wieder hören wir die gleichen Gründe, warum sich Menschen von ihren Tieren trennen. Es fängt bei der Allergie an, geht über die Kosten bis hin zur Zeit, die für andere Dinge besser verwandt werden kann. In der Regel sind diese abgeschobenen Tiere zunächst verstört, verunsichert und verweigern ganz einfach die Nahrungsaufnahme. Es ist Geduld und Liebe nötig bis das Tier die veränderten Lebensumstände akzeptiert. Der Trennungsschmerz ist für die meisten Tiere enorm.

Wir brauchen Ihre Unterstützung!
Finanzielle Hilfen sind wichtig und gut, damit wir unsere tierschützerische Arbeit weiterhin ausüben können, denn gerade kleinere Vereine wie wir werden durch die Tierarzt- und Futterkosten stark in Mitleidenschaft gezogen. Helfen Sie uns beim Kampf gegen das Tierelend auf den Straßen von Köln! Spenden Sie auf das Konto 135 227 43 bei der Sparkasse KölnBonn (BLZ 370 501 98). Jeder Betrag ist willkommen und hilft, das Leid der Tiere zu verringern!